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04.09.03 Bolivia  

 

jazz - Seit Sonntag, dem 17.8.03 sind wir in Bolivien. Die ersten 2 Naechte verbrachten wir in La Paz. Unser Hotel lag an einem der steilen Haenge der Stadt und so merkte ich mit jedem Tag auf der Hoehe von knapp 4000m, ob ich mich nun langsam an den Sauerstoffmangel gewoehnt habe oder nicht...! Was soll ich sagen, ich schnaufte lange wie ein Ross- bei jeder kleinsten Anstrengung! Dafuer hatte unser Hotel eine Cafeteria (Fruehstueck) im 5. und damit obersten Stock in einem Wintergarten. Dort war es um 7 Uhr, Sonnenaufgang, schon herrlich warm und die Aussicht ueber die in einen Talkessel gelegte Stadt ist einfach traumhaft!
La Paz hat viele Gesichter. Zum einen ist da die Hauptstrasse, entlang welcher die Hochhaeuser, die guten Hotels, die Kinos, die Restaurants und die Banken sind. Links und rechts dieser Hauptstrasse befinden sich je nach Quartier die Marktviertel, Wohnviertel, das Stadion und die zahlreichen Plaetze mit den gepflegten Statuen und alten Kirchen. Diese Plaetze und auch die Strassen sind am Wochende stark bevoelkert. Alles, was Beine hat geht auf die Strasse: flaniert, praesentiert, kauft und verkauft ein bisschen. Unter der Woche herrscht aehnlich buntes Treiben, aber mehr Business orientiert. In den engen Strassen- und sie sind alle eng, ausser der Hauptstrasse, draengen sich die Collektivtaxis (alte Blechkombis) die Bustaxis (VW-Buessliaehnliche Gefaherte), Privatautos, wenige Motorraeder, viele Fussgaenger und die Polizisten mit Trillerpfeife und auch sonst schwer bewaffnet.
In La Paz kann man alles auf der Strasse erledigen: In der Naehe von amtichen Gebaeuden (Post, Zivilamt uws.) sitzen Frauen und Maenner an einem kleinen Holztisch mit Klappstuhl und einer alten Schreibmaschine und sie tippen einem den Brief, das Dokument, das Mann gerade braucht. Oder vor der Post kann ich an einem Stand (Klapptisch mit ca 1m2 Verkaufsflaeche bestens ausgenuetzt, Klappstuhl, meist Plastikblache als, Wind- undoder Sonnenschutz) alles kaufen, was ich fuer die Post brauche: Couverts in allen Groessen und natuerlich einzeln, diverse Schreiber, Etiketten, Klebeband- einfach alles. Auf den Plaetzen und in den Strassen machen die Gesichtsvermummten Schuhputzer vor allem frueh morgens schwer Geschafte- nicht zuletzt mit den zahlreich anwesenden Militaers und Polizisten! Und es laufen zahlreiche junge Leute umher, gekleidet mit einem auffaellig, meist gelb leuchtenden Gilet: bei denen kann man mit ihrem Handy telefonieren: wandelnde Telefonkabinen sozusagen! An den beschriebenen kleinen Staenden kann ich je nach Standort alles fuer den Alltag kaufen: Couverts vor der Post, ich kann Geldwechseln vor der Bank, ich kann Stoff kaufen im Naeherviertel, ich bekomme WC- Papier vor oeffentlichen Toiletten (oh ja! La Paz ist die erste Stadt ausserhalb der USA mit oeffentlichen Toiletten!) und nicht zuletzt Unmengen an Suessigkeiten und Popcorn- nicht auf den Toiletten, an den Staenden natuerlich! Popcorn sieht hier aus wie bei uns die Flips bei uns, aber weiss und man bekommt sie nur gesuesst- und fast geschenkt!

Ganz anders sieht es in der Zona Sur von La Paz aus. Dieser Stadtteil ist absolut amerikanisch im Bild und im Angebot. Wir brachten unsere Bikes in diesem Stadtteil zum empfohlenen Hondamechaniker Nosiglia Sports. (Dieser machte wirklich gute, saubere und preiswerte Arbeit!). In der Zona Sur sind die Strassen alle breit, hier ist der Burgeking, hier sind die grossen Einkaufszentren und die kleinen Boutiquen (mit den grossen Namen). Alle Marken, alle Artikel- alles. Toblerone, Haribogummibaerchen und Nutella- um die wichtigsten Dinge zu nennen;-)!
Wir liessen Gepaeck und Bikes fuer 2 Tage alleine in La Paz und reisten mit dem Bus nach Copacabana an den Titicacasee, Bolivien. Die Fahrt dauerte knapp 3 Stunden und fuehrte auf dem Plateau von 4000m direkt an den See, dort auf die Faehre. Die Personen reisten die 300m Wasser in kleinen, hoelzernen motorbetriebenen Nussschalen und die Busse, tja, die fuhren einfach auf etwas groesseren Nussschalen und hatten etwas laenger bis sie das andere Ufer erreichten. Wir haben Fotos gemacht.. .

Den Dienstag und Mittwoch (19.8/20.8) verbrachten wir dann in Copacabana. Ein herziges Doerfli drekt am Titicacasee. Ich glaubte ja lange, diesen See gibt es gar nicht. Er sei ein Stueck Fantasie aus Pipi Langstrumpf oder so. Aber nein, es gibt ihn. Er ist riesig. Wie das Meer auf 4000m mit Inseln darin. Das andere Ufer nicht sichtbar. Blau wie der Himmel. Am Abend bei Sonnenuntergang (welchem wir von der Terasse unseres Hotels bis zum letzten Farbtropfen beiwohnten) taucht er sich in metallene Farben um bei Sonnenaufgang auszusehen wie ein Nebelmeer. Phil und ich genossen diese 2 Tage mit Nichtstun- einfach nichts. Nur Geniessen. Und Phil krackselte noch die 2 Hausberge des Dorfes hoch (beim ersten machte ich noch mit bis zur Halfte, beim zweiten zog ich von Anfang an die Gartenbeiz des Cafes vor; jemand musste ja das Gepaeck bewachen..;-)).
Zurueck in La Paz hatten wir dann aber genug vom Nichtstun und konnten den Samstag kaum abwarten, wo wir vollbepackt, mit gewarteten Bikes und ich mit neuer Kette (!) die Stadt Richtung Amazonasbecken verliessen.

Die Nacht zum Sonntag, 24.8.03 verbringen wir in Cochabama, der drittgroessten Stadt Boliviens auf 2500m. Hier treffen wir am Sonntagmorgen auf ein Zurcher Paar, ebenfalls mit 2 BMW Dakar unterwegs. Sie fuhren vor 17 Monaten Richtung Russland los. Wir vor gut 4 Monaten Richtung Westen. Und in Cochabama, Bolivien am Sonntagmorgen um 8.15 faehrt man durch die selbe Strasse. Wir fanden noch heraus, dass er Phils Schwester kennt. Wir erinnern uns, dass sie erzaehlt hat, dass sie ein Paar kenne, die nun mit dem Motorrad losfuhren. Die Welt ist klein!
Da wir an diesem Tag fast 500km vor uns hatten, blieb es ein kurzes Treffen mit der Verabredung, sich im Sueden Chiles wieder zu sehen. Zeit und Ort? Keine Ahnung- das klappt schon!
Phil und ich fahren an diesem Tag unsere wohl haerteste Strecke der ganzen Reise: Wir fahren bei Nebel und bedecktem Himmel los. Es geht nochmals hoch auf gut 3500m, es wird kalt und, als wir hinunterfahren, immer nebliger. Die Sicht schrumpft auf wenige Meter, es faengt an zu Regnen (und hoert an diesem Tag nicht mehr auf), die Strasse wird schlecht, der Asphalt hoert fuer 20km auf, wir fahren bei Regen und Nebel zusammen mit vielen Lastwagen die matschige "Kiesdreck-Lehmpiste" hinunter in den Jungel! Es folgen weitere 330 km auf guter Strasse mit vielen Militarkontrollen (fuhren wir durch Drogenanbaugebiete?) und vor allem Dauerregen, der zT staerker niederging als in Zentralamerika zu Regenzeiten. Klitschnass und gut ausgekuehlt (es war kalt, auch die Einheimischen hatten alle ihre warmen Kleider an, so sahen sie zumindest aus, keine 18 Grad schaetzen wir- und nass bei 90kmh Fahrt ist das vom Empfinden her noch eine gute Spuhr kuehler) klitschnass und gut ausgekeuhlt also kamen wir gegen 17 Uhr, nach 7 Stunden Fahrt, in Santa Cruz an. Ausser heiss Duschen und heiss Essen war an dem Tag nicht mehr viel! Doch ihr duerft jetzt nicht denken, dass wir mufflig drauf waren oder so. Im Gegenteil! Es hat Spass gemacht, mal wieder etwas an die Grenze zu kommen. Nach gut einer Woche faul rumsitzen genoss ich diese Herausforderung. Dazu kommt, dass das Fahren von km auf asphaltierten Strassen sozusagen zur Gewohnheit, zum Alltag wird. So ist eine Herausforderung dieser Art herzlich willkommen! Ein Vorteil war bestimmt auch, dass ich wusste, dass die Bikes gut zwaeg sind, ich gut ausgeruht war und ich wusste ganz genau, dass wir in eine grosse Stadt kommen, wo ich ein Hotel finden wuerde mit heisser Dusche und gutem Bett.
Am Montag, 25.8.03 dann eine weitere Busfahrt. Diesmal ueber Nacht: 12 Stunden Fahrt im Liegebus von Santa Cruz in die Amazonas-Stadt Trinidad. Morgens um halb 6.30 Uhr kamen wir an, die Stadt gerade am Erwachen. Im Park assen wir das mitgebrachte Fruehstueck und warteten, bis Internetcafe, Restaurant und Shopps sich uns oeffnen wuerden.
Wir verbrachten den ganzen Tag sozusagen auf der Strasse. Diese teilten wir mit so vielen Motorradfahrern wie in keinem Ort zuvor: in dieser Jungelstadt, wo nur gerade 1 wegfuehrende und die wichtigsten Strassen der Stadt asphaltiert sind, herrschen Lehmpisten vor. Deshalb sind die Taxis hier keine Autos, sondern 125er Motorraeder oder gar kleinere. In langsamer, ruettliger Fahrt geht es- fuer die Frau im Damensitz fuer die Familie zu viert auf dem Gefaehrt- an den Zielort. Wir besichtigten so den Flughafen. Ein Rollfeld, 20Platzflieger und Privatjets, eine Halle fuer Ankunft und Abflug, etwa 4 Fluggesellschaften, Restaurant mit Aussichtsterasse und Kiosken. Alles, was ein Flughafen braucht. Sogar mit Ansage ueber Lautsprecher- obwohl die Frau hinter der Glasscheibe den ausgerufenen Personen gerade so gut haette zuwinken koennen... . Auf der Terasse stehend, wir warteten auf ein ankommendes Flugi, konnten wir beobachten, wie ein Militaer mit seinem Spuehrhund das Gepaeck der Wegreisenden untersuchte. Erst pruefte er die Taschen, Beutel und Koffer ob sie das Gespoebere des Hundes unbeschadet ueberleben wuerden. Dann kam er ein erstes Mal mit dem Hund. Etwa 10 Minuten lang liess er ihn schwanzwedelnd durch die Kofferreihe schnuppern, dann verschwand er, kam ohne Hund wieder und versteckte in einer Taschen etwas. Kurz darauf kam er mit dem Hund wieder, welcher das Versteckte sofort fand, mit Taetscheln und Klatschen belohnt wurde und die Szeene dann verliess.
Kurz darauf kam das kleine Fligi an. 20 Personen stiegen aus. Der Militaer- ohne Hund und unbewaffnet- schaute wie wir etwas verunsichert zu, wie die 2 korpulenten Herren mit Sonnenbrille und Anzug zwei ganz verdaechtig schwere Saecke vom Flugfeld schleppten. Nicht etwa zum Gepaeckwagen wie die anderen 18 Passagiere ihr Gepaeck- nein. Sie schleppten Ihr "Gepaeck", begleitet von einem anderen Militaer (andere Uniform, schwer Bewaffnet), direkt zu einem nigelnagelneuen silbernen Chevy Pickup und verliessen zu dritt mit Gefaehrt und Wahre den Flughafen: natuerlich nicht durch den Zoll sondern ueber den Pistenrand direkt auf die Strasse.... .
Wir fuhren mit dem Motorradtaxi zurueck ins Zentrum der Stadt- jedoch nicht ohne abzuklaeren, wie viel denn der Flug in 3 Stunden zurueck nach Santa Cruz kosten wuerde. 50 US$ pro Person, und dann noch das Hotel fuer die Nacht welches wir bei einer Busfahrt spahren wuerden plus Fluhafentaxen... naja, von dem Geld leben wir in Bolivien 4 Tage ganz gut!
Im Zentrum, wo der Park ist, gingen wir an der Ecke in die Heladeria (Gelateria), wo Phil mir seit bald 5 Jahren in den Ohren liegt, dass es hier die besten Frappes gibt. Er war ja vor 8 Jahren schon mal hier. Und- er hat Recht! Die Papayas frisch aus dem Jungel... ein Traum von einem Genuss! Schluerfend, buchlesend, sonnengeniessend verbrachten wir den Nachmittag, gingen nochmals Profiant einkaufen, dann zum Busbahnhof, wo wir Lastminute ein guenstiges Ticket fuer die 12hFahrt in einem Doppelstoecker Bus mit WC und TV und Liegebetten bekamen (umgerechnet 4 US$ pro Person!). Die Fahrt war ruhig und angenehm. Ankunft in Santa Cruz um 4.30 Uhr. Wir fuhren zu unserem Gepaeck im Hotel- die Tuer wurde uns geoeffnet, wir duschten gruendlich und loeschten das Licht.
Noch weitere 2 Tage verbrachten wir in Santa Cruz. Homepage updaten, Mails schreiben, beim Schneider unsere Stoffbeutel nachnaehen lassen (die abgenuetzten Originale mit den Loechern als Vorlage (Beutel fuer Teller, Pfanne, Abdeckung GPS, Musikplayer..), wir liessen Waesche waschen, gingen Vorrat einkaufen und genossen 2 Naechte ohne Motorrengeraeusch, Geschnarche und Schlagloecher!

Am Freitag, 29.8.03 fuhren wir in Santa Cruz ab Richtung Hauptstadt Sucre. Wir wollten uns fuer diese Strecke 3 Tage Zeit lassen. Als wir gegen 15 Uhr am Etappenziel ankamen (Ende der asphaltierten Strecke) mussten wir vernehmen, dass das ganze Dorf, das Naechste (25km) in die eine Richtung und das naechste in die andere Richtung (30km) total ausgebucht seien. Denn heute wird noch eine Delegation von 200 Mann erwartet. Wir befanden uns tief in bolivianischer Pampa. An der Tankstelle, der einzigen weit und breit besprachen wir die Lage, entschieden uns, weiter Richtung Sucre zu fahren und zu hoffen, dass da noch ein Hotel kommt. Tanken konnten wir hier nicht. Ganz ruhig meinte der Mann, dass er nur noch Diesel habe. Doch weiter vorne (20km) sei ein Haus mit einer Frau, die hat Benzin. Also fuhren wir los, tankten das erste mal ab Fass und machten noch 30km Offroad zum naechsten Dorf, wo wir eine Bleibe fanden. Das erste Mal, dass wir keinen Zimmerschluessel erhielten: denn hier geschehe nichts- und ich glaubte dem alten Hausmeister aufs Wort. Phil und ich liefen noch einmal um den Dorfplatz und assen Erdnuessli an der Strassenecke, die noch etwas Sonne erwischte.

Samstag, 30. August 2003. Wieder ein tag, den ich nicht so schnell vergessen werde! 230km Offraoad, das heisst Kiespiste mit Sandmulden nicht zu knapp und staendig Kurven hoch und runter. Durchschnittsgeschwindigkeit 30kmh. Es war hart, aber auch schoen, denn die Landschaft, die bolivianischen Anden, der Stahblaue Himmel- ein Traum. Nach 7 Stunden erreichten wir die asphaltierte Strasse: noch 40 km bis Sucre. Die grosse Ueberraschung kam nach 4 km Asphalt: Umfahrung durch 6km Flussbeet! An die 10 Stromschnellen galt es zu ueberwinden! Und das nach 7 h Fahrt! Ich muss hier zugeben, dass ich die Stromschnellen nicht alle selber schaffte. Zu Teil war das Wasser so tief, dass mein Motorrad (ca 15 tiefer als Phils) bis knapp unter den Sattel im Fluss verschwand! Einmal soff mir noch das Hinterrad ab…. Zum Glueck mussten die LKW's auch da durch und halfen uns freundlich! Mehr zu diesem Tag im Text "Warum".
Nuddelfertig kamen wir in Sucre an und machten gleich einen Tag Pause! Die Stadt, Hauptstadt (ich muss es mir immer wieder vor Augen halten: die Hauptstadt, keine Asphaltstrassen, alles wir ueber 100erte von km angeschleppt!) Sucre also ist herzig mit dem ueblichen Dorfplatz im Zentrum, den vielen weissen Haeusern darum herum, den vielen Cafes- sauber. Sucre hat viele Durchgangstouristen und bietet daher viel Luxus- man bekommt alles!

Am 1. September (uebrigens etwa Halbzeit der geplanten Reise…) fuhren wir von Sucre 2800muem hoch nach Potosi 3900muem. Herrliche 160km auf guter Strasse, fast kein Verkehr und rundherum die Anden! Da wir diesmal langsamer an Hoehe gewannen (in 4 Tagen und nicht 2 hoch auf gut 4000m), hatte ich bedeutend weniger Muehe mit der duennen Luft, was nicht heisst, dass ich den The Mate nicht zu Litern genoss;-)
In Potosi war gerade Musikfestwochenende: viele Indios in Trachten tanzend und musizierend in den Gassen der Stadt mit 130'000 Einw. Am Montag, Tag unserer Ankunft, hatten noch viele nicht genug vom Festen und so konnten auch wir noch etwas teilhaben an dem bunten Treiben! Am Zweiten Tag dann besuchte ich die Miene in Potosi. Mehr zu diesem eindruecklichen Erlebnis im Bericht: "Fuer einige Stunden den Motorradhelm mit dem Helm fuer Grubenarbeiter getauscht".

Am 3. September ging die Fahrt weiter nach Uyuni wo wir eine eiskalte Nacht im WC-Raum (schoen klein und eng) unserer Unterkunft verbrachten, den Gaskocher mal wieder voll aufgedreht und den Schlafsack um die Schultern. Frueh am naechsten Tag dann weiter an die Grenze zu Chile nach Ollague (3700muem). Erneut eine eiskalte Nacht, zum letzten Mal umzingelt von gewaltigen Vulkanen hoch in den nden!
Fast 1'000km Offroad (von Zuerich in den Stiefel Italiens auf einem Kiesweg, mal Sandhaufen, mal Felswueste; 1'000km stehend) fuehren wir in Boilivien! Diese Strecke hat uns was abverlangt! Muskeln, Nerven und nicht wenige Liter Wasser! Doch war es auch wunderschoen: die Landschaft um uns herum, all die Vulkane, der weltgroesste Salzsee (Salar de Uyuni: wir fuhren 1h, 70km ueber Salz! Es war wie auf Schnee, nur schoen griffig aber genau so kalt!) und natuerlich die wilden Lamaherden und die Flamingos... . Wir freuen uns schon jetzt, wenn unsere Fotos online sind!
So nehmen wir also Abschied von einem wunderschoenen Land, mit einem herzlichen Volk und einer einmaligen Natur! Doch freuen wir uns auch wieder auf bleifreies Benzin, gute Strassen und ueberhaupt alles, was uns der Sueden des Kontinentes zu bieten hat!
4.09.03 Ankunft in Ollague, Chile;der Luxus hat uns wieder !


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